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Fachbetrieb für moderne Textilpflege

mit umweltfreundlicher Technik


 

Information

In diesem Bereich stellen wir Ihnen einige Interessante Informationen rund um die Textilpflege zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
 


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  Symbole für die Pflegebehandlung von Textilien

 

  Was ist überhaupt Reinigung

 

  Blick hinter die Kulissen
 

  Schlüsselsystem für Textilfasern

 

 

  Pflegekennzeichnung von Textilien   pdf-Datei

 

  Die Textilreinigung ist durch nichts zu ersetzen

 

  Eine kleine Geschichte der Bekleidungspflege


 

 



  Symbole für die Pflegebehandlung von Textilien 
 


 

 

  
 





Schlüsselsystem für Textilfasern
 

        

 


 



  Was ist überhaupt Reinigung
 

Reinigung, Trockenreinigung, Chemische Reinigung - verschiedene Begriffe für den gleichen Vorgang. Wo liegt der Unterschied zum Waschen?
Eine Reinigungsmaschine sieht äußerlich fast aus wie eine Waschmaschine. Nur wesentlich größer. Sieht man einmal hinter so eine Maschine, dann merkt man schnell, dass diese doch wesentlich komplizierter aufgebaut ist. Das liegt am großen Unterschied zum Waschen: hier wird die Kleidung nicht mit Wasser gesäubert, sondern in einer anderen klaren Flüssigkeit, einem Lösungsmittel.

Warum nun dieser Aufwand? Textile Faserstoffe haben die Eigenschaft, im Wasser zu quellen. Die Waschmittel unterstützen diesen Vorgang beim Waschen sogar noch. Nicht alle Kleidungsstücke vertragen diesen Vorgang gleich gut - das klassische Einlaufen ist nur ein Beispiel für negative Nebeneffekte.
Im Lösungsmittel werden die Textilien nun durchgespült wie beim Waschen, die Faser verändert sich dabei jedoch nicht. Dadurch können auch extrem empfindliche Stücke bedenkenlos gereinigt werden. Außerdem lösen sich Fett und Öl ganz hervorragend bei der Reinigung.

Das Lösungsmittel wird nach dem Reinigungsvorgang allerdings nicht ins Abwasser gelassen wie beim Waschen, sondern in der Maschine aufbereitet. Außerdem wird die Ware solange getrocknet, bis sich kein Lösungsmittel mehr im Textil befindet.

Für manche Textilien ist eine Reinigung empfehlenswert, für andere eine Wäsche oder eine Nassreinigung. Dies ist auch abhängig von der Verschmutzung, da Wasser und Lösungsmittel unterschiedliche Stärken bezüglich der Schmutzlösung haben.

In unserem Hause können wir Ihnen sämtliche Arten der Textilpflege anbieten, so dass Ihr Kleidungsstück immer die schonendste und effektivste Behandlung erhält.     

 


 



  Blick hinter die Kulissen
 
Mit Sorgfalt zu Sauberkeit und Frische

Über 3200 Textilreinigungen gibt es in der Bundesrepublik. Ihr Service heißt Sauberkeit, Frische und Hygiene.
Kunden, die ihre Anzüge, Mäntel, Kostüme, Röcke, Hosen, Blusen und Pullover in eine Textilreinigung bringen, vertrauen auf diese Leistungen. Ein Blick hinter die Kulissen der Textilreinigung zeigt nicht nur eine Vielzahl von Arbeitsgängen, wie sie bei der Durchführung der Vollreinigung nötig sind, sondern auch, dass man sich jedem einzelnen Kleidungsstück mit größter Sorgfalt widmet.
Schon bei der Annahme der Kleidung im Laden wird mit dem Kunden besprochen, ob besondere Flecken zu behandeln sind oder ob ohne Bügelfalte geliefert werden soll.

Vorsortieren
Nun beginnt die eigentliche Arbeit des Textilreinigers: Zunächst wird jedes einzelne Kleidungsstück genau geprüft und nach Farben, Materialien und Verschmutzung sortiert. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch den in den Kleidungsstücken eingenähten Pflegeetiketten. Sie geben ihm nützliche Hinweise für die auszuwählende Reinigungsart und das anschließende Bügeln.
Es geht weiter mit dem Detachieren – dem Fleckentfernen. Das Kleidungsstück wird genauestens in Augenschein genommen und hartnäckige Flecken mit Spezialmitteln behandelt.
Mit den so vorsortierten und detachierten Kleidungsstücken wird die Reinigungsmaschine beladen. Der Textilreiniger wählt nun das passende Reinigungsverfahren aus und programmiert die Maschine entsprechend.

Spezielle Mittel
Statt Wasser befindet sich ein spezielles Lösemittel in der Trommel, das auf schonendste Weise alle Verschmutzungen aus den Kleidungsstücken herauslöst.
Jedes noch so kleinste Schmutzpartikelchen wird erfasst und aus dem Gewebe herausgelöst. Die letzte Station der Reinigung ist die Aufarbeitung, das Bügeln von Hand und das Dämpfen.
Frisch aufgehängt und durch eine Klarsichtfolie geschützt, wartet das gute Stück dann auf seinen Besitzer.  
 

 


 



  Die Textilreinigung ist durch nichts zu ersetzen

Gerade bei moderner Kleidung zeigt es sich ganz deutlich:

Zu Großmutters Zeiten bestand die bessere Kleidung aus wollenden Oberstoff und einem Baumwollfutter, der Nähfaden aus Zwirn, die Einlagen aus Rosshaar, die Knöpfe aus Bein – und das war’s auch schon. Das Verhalten dieser Textilien bei der Pflege war kalkulierbar, jede Hausfrau wusste darüber Bescheid. Und heute?

Heute kann der Oberstoff aus Wolle, Baumwolle, Seide, Leinen, Chemiefasern wie Polyamid, Polyacryl und Polyester bestehen – oder aus Mischungen gleich mehrerer dieser  Faserarten. Dann die Einlagen: Synthetik- oder Naturfasern als Gewebe, Gewirke oder Vlies – oft mit einem Schmelzkleber am Obermaterial fixiert. Das Futter besteht aus Baumwolle, Viskose oder aus einem der vielen Synthetikgewebe. Selbst der Nähfaden kann aus ganz unterschiedlichen Materialien wie Seide, Baumwolle oder Synthetikfasern bestehen.

Schließlich sind modische Kleidungsstücke oft mit Besätzen aus ganz anderem Gewebe als dem Oberstoff verziert, sowie mit Accessoires aus allerlei Materialien, von beschichtetem Polyamid über metallisierte Folien bis hin zu Metall unterschiedlichster Legierungen, besetzt.

Aus dieser ganzen Materialvielfalt gestalten die Modeschöpfer äußerst attraktive Mode. Bei der Pflege jedoch verlangen diese Kleidungsstücke ganz besondere Sorgfalt: Waschen, Schleudern und Trocknen, selbst im Schonprogramm, birgt unkalkulierbare Risiken – oft sind die Kleidungsstücke bereits nach der ersten Wäsche unrettbar verdorben.

Hier muss von Anfang an der Fachmann ran – der Textilreiniger. Er kennt die Eigenschaften moderner Kleidung genau und informiert sich ständig über neue Materialien und ihre Pflege. Er garantiert dafür, dass Ihre modische Kleidung in Form bleibt.

Das „Innenleben“ einer textilen Männerbrust.
Mehrere Einlagen sind zwischen Oberstoff und Futter eines Sakkos in sinnvoller Weise vernäht und verklebt. Die Einlage gibt dem Kleidungsstück die richtige Form – und die darf sich natürlich auch bei der Pflege nicht verändern. Wasser und Waschlauge können hier zu unliebsamen Überraschungen führen. Beim Textilreinigen kann das nicht passieren – hier bleiben Sakkos und Mäntel in Form.

Verklebte Einlagen an Patten und Säumen.
Diese Einlagen geben Patten und Säumen Form und Volumen. Sie sind mit einer Haftmasse versehen, die unter Druck und Hitze mit dem Oberstoff verschmolzen wird. Beim Waschen laufen Oberstoff und Einlage unterschiedlich ein: Die Patte hat hässliche Verformungen, die auch durch Bügeln nicht mehr zu korrigieren sind.
Auch hier ist die Textilreinigung der bessere Weg: Eine sachgemäß verklebte Einlage, wie sie bei Qualitätskleidung üblich ist, wird vom Reinigungsmittel in keiner Weise beeinflusst.

Farben – die Seele eines Kleidungsstückes.
In der Färbung liegen die größten Risiken beim Waschen von Textilien: Naturfasern quellen durch das Waschen auf, die Textiloberfläche ändert sich und damit die Farbwirkung. Besondere Probleme bereiten beim Waschen Färbungen und Drucke mit „unechten“ Farben. Vor allem bei stark kontrastierenden Farben kommt es zu unschönen Verfärbungen. Im Lösemittel der Reiniger bleiben die Farben wie sie sind – keine Verblassen, keine Verfärbungen, keine raue Oberfläche – das ist einer der größten Vorzüge der Textilreinigung.

Nähte, Nähte, Nähte...
Wie wichtig die Nähte für ein Kleidungsstück sind, fällt oft erst ins Auge, wenn sie nicht mehr halten – oder wenn sie sich durch falsche Behandlung verändern. Waschen kann die Nähte anders beeinflussen als den genähten Stoff. Das führt zu den welligen, krumpeligen Nähten, die das ganze Kleidungsstück verunzieren. Kein schöner Anblick! Das Lösemittel der Textilreinigung beeinflusst weder das Gewebe noch den Nähfaden – die Naht bleibt glatt und gerade, auch nach vielen Reinigungen.  
 


 



Eine kleine Geschichte der Bekleidungspflege

Von der antiken Wäscherei zur modernen Textilreinigung.

Reinlichkeit und Hygiene sind keine Erfindungen unserer Zeit, schon im alten Rom hielt man viel davon. Saubere Kleidung war allerdings auch Statussymbol, nur die Wohlhabenden konnten ihre Kleidung in einer so genannten Fullonica waschen lassen. Fullonicae waren Handwerksbetriebe, die auch als Walkereien und Färbereien tätig waren.

Aus der Zeit nach dem Niedergang des römischen Reiches, und auch aus mittelalterlichen Schriften, sind fast keine Informationen über die Kleiderpflege zu erhalten. Die Beliebtheit der Badehäuser in dieser Zeit spricht aber für ein gewisses Hygienebewusstsein der Menschen.

Als jedoch nach den Pestjahren die Badehäuser wegen Ansteckungsgefahr geschlossen wurden, sank dieses Bewusstsein. Alte Reisebeschreibungen berichten von den schlimmen Zuständen in Stadt und Land.

Erst aus dem 14. Jahrhundert finden sich dann auch wieder Hinweise auf die Kleiderpflege. Aus dem 15. Jahrhundert ist uns ein „Graduale und Antiphonarium“ mit Anweisungen zur Entfernung von Farb-, Pech- und Fettflecken erhalten.

Auch in den folgenden Jahrhunderten beziehen sich die Überlieferungen hauptsächlich auf die Fleckentfernung aus Seiden- und Wollbekleidung. Diese Textilien vertrugen die rigorosen Waschmethoden für Leinen nicht. Sie konnten praktisch nur richtig gesäubert werden, indem ein spezieller Kleiderreiniger die Kleidungsstücke zertrennte, die Teile wusch, auffärbte und trocknete, um sie danach zu bügeln und wieder zusammenzunähen – eine höchst umständliche Prozedur.

So blieb die Kleiderpflege noch lange die Aufgabe der Hausfrauen und es gab viele Rezepte zur Herstellung der so genannten Fleckenkugeln.

Um das Jahr 1690 tauchte die erste Empfehlung von Terpentinöl als Mittel zur Entfernung von Fettflecken aus Seide auf – der erste echte Flecklöser.

Dieses Terpentinöl ist auch der Anfang aller Chemischreinigung:
Ein gewisser Jolly Belin, Färbermeister in Paris, soll Anfang des 19. Jahrhunderts zufällig dieses Verfahren entdeckt haben. Sein Lehrling warf eine Terpentinöllampe um, deren Inhalt sich auf einen Uniformrock ergoss. Als der Meister den Rock zu retten versuchte, indem er ihn abtupfte und trocknete, stellte er fest, dass die mit Terpentin übergossenen Stellen sauberer waren als andere. Kurzerhand steckte er den ganzen Rock in Terpentin. Ein verblüftender Erfolg: Die Uniform war sauber und vor allem war der Stoff glatt, ohne dass die Uniform zertrennt worden war.

Ob sich diese Geschichte genau so ereignet hat, ist nicht bekannt; es steht aber fest, dass Jolly Belin bereits 1825 eine gut gehende Textilreinigung betrieb.

Nun hatte das Terpentinöl schwerwiegende Nachteile, ebenso das in der Folgezeit verwendete giftige Benzol. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann Benzin als Lösungsmittel benutzt, das allerdings sehr explosiv war.

Der entscheidende Fortschritt für die Textilreinigung waren dann die zu Anfang unseres Jahrhunderts erfundenen unbrennbaren Lösemittel und die gleichzeitige Konstruktion darauf abgestimmter Maschinen.
Auf dieser Basis vollzog sich Schritt für Schritt die Verbesserung der Reinigungsverfahren bis zur heute gebräuchlichen Technik des geschlossenen Systems, die optimale Reinigungsergebnisse garantiert, dabei aber die Kleidung und die Umwelt schont.